Erinnern Sie sich noch an den Schlager „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“?  Während Rudi Carrell 1975 Sonnenschein von Juni bis September herbeisehnte, erhofft so mancher Online-Händler Peak-Zeiten von Januar bis Dezember. Denn der Sommer ist – auch im gar nicht normalen Corona-Jahr 2020 – eine der bestellärmsten Zeiten des Jahres.


Wen wundert’s: Zwar haben die meisten von uns Fernreisen aufgrund von Beschränkungen und Ansteckungsangst gecancelt. Dennoch sind viele in heimischen Gefilden unterwegs, sitzen im Garten und legen eine Shoppingpause ein. Die Umsätze liegen im Sommer größtenteils hinter den Zahlen des Herbstes oder Winters (Swimmingpools, Bademoden und Co. ausgeschlossen). Dies mag einer der Gründe sein, warum sich 84 Prozent der E-Tailer für einen Black Friday-Sale im Sommer aussprechen. Wir von Seven Senders raten: Jetzt die zumeist etwas bestellärmeren Sommerwochen bewusst nutzen und das Geschäft auf die nächste Peak-Zeit vorbereiten! Worauf in Sachen Jahresendspurt zu achten ist, und wie sich die Weichen für Black Friday und Weihnachtsgeschäft clever stellen lassen, haben wir in den folgenden Tipps für Sie zusammengestellt.


1. Frische Ideen für die Kundenkommunikation: Operations Experience im Fokus

Schnelle, einfache und günstige Lieferungen sind Verbrauchern heute wichtiger denn je. Geht es aber um die Operations Experience, kann so mancher E-Tailer Abläufe optimieren. Soll heißen: Die Abwicklung einer Bestellung vom Ablegen in den Warenkorb bis zur potenziellen Rücksendung lässt sich vielerorts verbessern. Eine DHL-Studie hat etwa herausgefunden, dass sich Kunden neue und flexiblere Versandoptionen wünschen: So würden 78 Prozent der Kunden eine Uhrzeit für die Lieferung angeben, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Mehr als ein Drittel der Wunschzeitinteressierten (38 Prozent) bevorzugt eine Abendlieferung zwischen 18 und 21 Uhr. 84 Prozent möchten auch gerne den Namen des Paketdienstleisters wissen. Außerdem führen noch immer zu wenige Händler Kunden, die ein Paket verfolgen möchten, zurück auf die eigene Webseite – und verpassen so wertvolle Chancen, die Kommunikation zu stärken oder sogar weitere Verkäufe zu sichern. 

Was Sie stattdessen tun sollten? Erstellen Sie beispielsweise für Handy und Co. optimierte Trackingseiten im eigenen Shop-Design. Unsere Zahlen zeigen, dass acht von zehn Kunden derartige mobile Trackingpages besuchen. Hier finden sie Statusinformationen zum Versand, Infos zur erwarteten Zustellzeit oder über kundenrelevante Produkte, die zu weiteren Käufen anregen. Automatische Benachrichtigungen basierend auf Ereignissen wie „First Hub Scan“ oder „Zugestellt“ geben außerdem proaktiv Aufschluss über den Status von Lieferungen. Der Sommer lässt sich wunderbar nutzen, um derartige Möglichkeiten für Upselling und Kundenbindung zu erforschen.


Optimieren Sie Ihren internationalen Versand, und setzen Sie auf einen Carrier, der zu Ihnen und Ihrer Zielgruppe passt

Am 26.11. steht der Black Friday 2020 an. Auch wenn die tristen Novembertage im sonnigen August noch weit weg scheinen, so sollten sich E-Commerce-Player frühzeitig Gedanken machen, wie sie sich bestmöglich aufstellen. Wäre eine Expansion ins Ausland angebracht? Und wie ließe sich ein derartiger Schritt optimal bewerkstelligen? Ratsam ist in diesem Zusammenhang ein ganzheitliches, europaweites und zentral gesteuertes Carrier-Netzwerk. Der Zugang zu lokalen Carriern erleichtert Ihren Markteintritt und einen erfolgreichen Versand. Sie als Online-Händler können so mit dem Lieferpartner kooperieren, der am besten zu den eigenen Anforderungen und den Bedürfnissen Ihrer Kunden im Zielland passt. Dies schließt optimierte Prozessketten bezüglich der Kosten, Liefergeschwindigkeiten und Zustelloptionen ein. Bedenken Sie aber auch Rücksendungen. Werden Retouren über dasselbe Netzwerk abgewickelt, spart dies abermals Aufwand und Kosten. Integrieren Sie Retouren in verschiedenen Sprachen in Ihren Shop, können Ihre Kunden nicht passende Kleidung oder andere Ware viel einfacher zurückschicken. Und das ist noch nicht alles: Mit verbesserten Rücksendungen erhöhen Sie auch die Chance, dass Kunden beim nächsten Mal wieder bei Ihnen kaufen. Wie optimierte Retouren die Kundenbindung stärken, lesen Sie auch in diesem Blogpost oder auf unserer Website


3. Polieren Sie Ihr Datenmanagement 

Weiter geht es mit einem Thema, das derzeit in aller Munde ist: Datenanalyse. Wer sich von der Konkurrenz abheben möchte, muss Informationen strategischer und durchdachter als zuvor sammeln, zusammenführen und auswerten. Beschäftigen Sie sich jetzt mit den Chancen und Möglichkeiten eines Analyse-Tools, das alle Bestellungen und Sendungen auf einen Blick verfügbar macht und Ihnen hilft, datengestützte Entscheidungen anhand eigener Dashboards und Berichte zu treffen. So können Sie etwa die Leistung eines Carriers hinsichtlich der Lieferzeiten oder Zustellquoten je nach Region oder Postleitzahl bewerten. Ungemein hilfreich ist es auch, firmenrelevante Regeln für automatische Berichte aufzusetzen, um so Verzögerungen und Verspätungen vorzubeugen. Ihr Kundendienst wird es Ihnen in der nächsten Peak-Zeit danken, denn es wird viel weniger Anrufe verärgerter Kunden geben, die nach ihrer Lieferung fragen.  


4. Führen Sie Delivery-Abläufe zusammen und werden Sie flexibler

Immer wichtiger wird es zudem, Lösungen nicht isoliert, sondern im gut durchdachten Zusammenspiel zu nutzen, um das meiste aus ihnen herauszuholen. So bietet sich der Einsatz einer Delivery-Plattform an, die Ihnen unterschiedlichste Tools, Daten und Möglichkeiten an die Hand gibt, um flexibler zu agieren. Händler, die an unsere Plattform angebunden sind, können etwa verschiedenen angebundenen Carriern auf den Zahn fühlen und so ihre Performance steigern. Eine derartige Schnittstelle spart Integrationskosten und Zeit, denn Sie müssen sich nicht eigenständig an viele verschiedene Carrier anbinden. Hilfreich ist außerdem, Ihre ERP- oder Warehouse-Lösung via Schnittstelle mit einer Delivery-Plattform zu koppeln, um deutlich effizienter als zuvor Out- sowie Inbound-Label aller europäischen Zusteller zu erstellen. Auch Kunden können ihr Label für Rücksendungen eigenständig erstellen und Retouren dann am Drop-Off-Point abgeben. Eine derartige Zusammenführung von Systemen und Prozessen verschafft zusätzlich einen besseren Einblick in KPIs und ermöglicht datengetriebene Performancemessungen. 


Die nächste Peak-Zeit kann kommen… 

Wann wird’s mal wieder richtig Peak-Zeit? Viel früher, als Sie denken. Deshalb macht es gerade jetzt Sinn, an wichtigen Stellschrauben in Sachen Delivery und Kundenkommunikation zu drehen. Ein smartes Carrier-, Retouren- und Datenmanagement verringert die Komplexität Ihrer Prozesse ungemein. Soll heißen: Sie können sich gerade in Peak-Zeiten auf wichtigere Dinge konzentrieren. In diesem Sinne wünscht Seven Senders einen schönen Planungssommer 2020!

Möchten Sie erfahren, wie die Lebensmittel-Experten von foodspring mit Peak-Zeiten umgehen, und welche Tipps das Unternehmen für andere Online-Player parat hat? Hier kommen Sie zur Aufnahme unseres Customer Lunch Talks mit foodspring.  

Haben Sie persönliche Fragen, wie Sie sich entspannt aber smart auf Black Friday und Co. vorbereiten können? Kontaktieren Sie uns hier.

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