Alle Jahre wieder stimmen sich Händler und Versandanbieter auf steigende Versandvolumen im Weihnachtsgeschäft ein. Wie verändert sich das Lieferaufkommen im Jahresendgeschäft und auf welchem Wege lassen sich die Paketmengen auch in dieser Saison zügig und zuverlässig über Ländergrenzen hinaus zustellen?




1. Wie verändert sich das Versandvolumen zur Weihnachtszeit?


Von den Datenmengen zu den Liefermengen

Die Digitalisierung wandelt unsere Kommunikation und die Art, wie wir zusammenarbeiten. In allen Branchen werden Big Data generiert und gewinnbringend eingesetzt; auch in der Logistik. SEVEN SENDERS begleitet Versender aus den unterschiedlichsten Branchen mit einer umfassenden Delivery-Plattform für den internationalen Paketversand. Die so entstehenden Daten nutzen unsere Logistikexperten, um das Supply Chain Planning für Händler und Versender zu optimieren.


Dafür wird ab dem Zeitpunkt der Übergabe an die Paketdienstleister  jede einzelne Sendung identifiziert und durchgängig getrackt: von der Einspeisung bis zur Zustellung an die Kunden. So werden Abertausende von aussagekräftigen Versanddaten generiert und systematisch ausgewertet. Auf dieser Datenbasis gelingen Prognosen über das zu erwartende Versandvolumen, die die Planungssicherheit im Cross-Border-Versand erhöhen.


Die Versanddaten unserer Delivery-Plattform bieten uns wertvolle Anhaltspunkte, um hohe Liefermengen zu planen und unsere Kunden im Weihnachtsgeschäft zu unterstützen.

Karsten Fellbaum (Head of Business Development and Supply Chain Planning) und Tim Kammann (Manager Business Development Logistics)


Was die Zahlen über das Weihnachtsgeschäft verraten

Um das internationale Versandvolumen aller unserer Kunden zu bestimmen, werten unsere Logistikexperten die Anzahl aller gelieferten Pakete im Vorjahr aus. Dabei ermitteln sie saisonale und branchenspezifische Schwankungen im Lieferaufkommen und berechnen auf dieser Basis das erwartete Versandvolumen unserer Kunden.


Wie die Versandmengen zur Weihnachtszeit steigen, zeigt ein Blick auf die Versanddaten des Kalenderjahres 2018: Blieben die Liefervolumen zu Beginn des vierten Quartals noch konstant, so verdoppelten sie sich anlässlich des Black Friday. Bis zum Weihnachtsfest zeichneten sich deutlich höhere Liefermengen ab als im restlichen Kalenderjahr: Eine Woche vor Weihnachten betrug das Liefervolumen die 1,5-fache Menge im Vergleich zu einer regulären Woche. Auf das durchschnittliche Niveau vor dem Weihnachtsgeschäft sank das Lieferaufkommen wieder in der letzten Woche des Kalenderjahres.


Das saisonal steigende Versandvolumen bestätigen auch aktuelle Prognosen: Pro Tag werden für 2019 allein in Deutschland  14 Millionen Pakete und Express- oder Kuriersendungen im aktuellen Jahresgeschäft erwartet (BIEK 2019). Somit soll das Versandvolumen im November und Dezember im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 7% steigen.



Nicht alle Produkte sind ähnlich beliebt unter dem Weihnachtsbaum

Wie sich das Versandvolumen in der Weihnachtszeit verändert, ist dabei abhängig von der Branche: Wie unsere Daten belegen, verzeichnen Online-Shops für Geschenkartikel, Elektronik und Möbel einen hohen Mengenzuwachs ab dem Black Friday, während das Weihnachtsgeschäft für die Anbieter von Windeln und Hygieneartikeln ruhiger ausfällt: Diese Produkte erfreuen sich nicht unbedingt großer Popularität unter dem Weihnachtsbaum. Im Bereich Food and Nutrition hingegen steigen die Mengen wieder ab Januar an: Dann starten die Konsumenten mit guten Vorsätzen in das neue Jahr.



2. Wie gelangen die Geschenke rechtzeitig unter den Weihnachtsbaum?

„Um auch bei einem steigenden Lieferaufkommen alle Pakete zeitnah abzuholen und zügig über Ländergrenzen hinaus zuzustellen, ist eine genaue Planung entscheidend.“ (Tim Kammann, Manager Business Development Logistics bei SEVEN SENDERS)



Vorausschauend planen

Nicht nur aufgrund hoher Versandvolumen erweist sich das Supply Chain Planning zur Weihnachtszeit als herausfordernd. Eine Schwierigkeit besteht in der Vielzahl an abholfreien Tagen, denn zahlreiche Speditionen stellen das Geschäft zwischen dem 19.12. und dem 3.1. vollständig ein. Zur weiteren Herausforderung wird die letzte Abholung vor Weihnachten: Viele Speditionen und Last-Mile-Carrier formulieren einen eigenen Termin, zu dem letztmalig Pakete ins Zielland eingespeist werden können.


Händler stehen vor der Aufgabe, diese Komplexitäten und Abhängigkeiten systematisch zu planen, zu koordinieren und zu überwachen. Bei der Planung der Transporte unterstützt SEVEN SENDERS: Basierend auf den Auswertungen der Versanddaten und in enger Abstimmung mit Kunden, Speditionen, Supply-Chain-Analysten und Einkäufern ermitteln unsere Experten mögliche Engpässe in der Lieferung und planen den zusätzlich entstehenden Bedarf an Kapazitäten.

„Supply Chain Planning ist ein permanenter Spagat zwischen Kundenanforderungen, Kostenmanagement und dem Frachteinkauf. Im Austausch mit unterschiedlichen Abteilungen planen wir gezielt die schnellsten und effizientesten Lieferrouten, auch für hohe Liefermengen.“ (Karsten Fellbaum, Head of Business Development and Supply Chain Planning bei SEVEN SENDERS)



Ein umfassendes Carrier-Netzwerk nutzen  

Diese Aufwände Händlern abzunehmen und die internationale Lieferung auch zu Peak-Zeiten erfolgreich zu gestalten, ist die Aufgabe von SEVEN SENDERS. Versender arbeiten ohne Mehraufwand gleichzeitig mit verschiedenen lokalen Carriern zusammen und geben die Koordination der Transporte in die verschiedenen Länder an Logistikspezialisten ab. Über das umfassende Zustellernetzwerk steigen die Chancen, auch kurzfristig Anbieter zu finden, die über die nötigen Lieferkapazitäten verfügen.

Auf diesem Wege unterstützt das Team von SEVEN SENDERS internationale Versender dabei, auch in der hektischen Weihnachtszeit ein gutes Versanderlebnis für ihre Kunden zu gestalten. Für sie ist das Weihnachtsfest schließlich am schönsten, wenn alle Geschenke rechtzeitig unter dem Baum liegen.